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Eine originale Federzeichnung des Bergener Künstlers Jaap Mooy (1915-1987) (kein Nachdruck), surreales Bild einer statuenähnlichen Figur mit einer Schlange um die Taille und einer versteckten Figur, die im Fundament der Statue versteckt ist.
Seltene Gelegenheit für ein Originalwerk von Mooy, mit im Licht sichtbaren verdeckten überzeichneten Teilen erhält der Betrachter auch einen Einblick in die Arbeitsweise des Meisters, sehr schönes dunkles Werk mit Signatur unten links.
Als ausgebildeter Schmied und Metallarbeiter kam er Ende der 1930er Jahre durch Charley Toorop mit der bildenden Kunst in Berührung. Toorop rät ihm, keine Ausbildung zum Künstler zu machen, sondern Autodidakt zu bleiben. Mit seiner Cobra-artigen, dann surrealen oder eher naiv-expressiven Kunst lässt sich Mooy nicht in eine stilistische Schublade stecken. Er ist ein Einzelgänger, aber vor allem ein engagierter Mensch. Die im Zweiten Weltkrieg gesammelten Erfahrungen finden in seinen zahlreichen Collagen, Zeichnungen und (Rest-)Skulpturen ihren Ausdruck. Dabei bezieht er Stellung gegen die Mächtigen, gegen Systeme und Abhängigkeiten und setzt sich für die Opfer ein.
Der Bergener Künstler Jaap Mooy, ausgebildet als Schmied und Metallarbeiter, kam Ende der 1930er Jahre durch Charley Toorop mit der bildenden Kunst in Kontakt. Toorop rät ihm, keine Ausbildung zum Künstler zu machen, sondern Autodidakt zu bleiben. Mit seiner Cobra-artigen, dann surrealen oder eher naiv-expressiven Kunst lässt sich Mooy nicht in eine stilistische Schublade stecken. Sein Frühwerk weist eine Verwandtschaft mit Cobra auf, doch der Einzelgänger Mooy möchte dieser Bewegung nicht beitreten. Er nahm 1964 mit Karel Appel und Lucebert an der Biennale von Venedig teil. Mooy drückt seine Vorstellungen von der Welt auch in sogenannten Viewing Boxes aus: Montagen aus Materialien aller Art, Fundstücken und Texten, die sich mal wie ein persönliches Tagebuch, mal wie „Botschaften der Gesellschaft“ lesen. In seinen Arbeiten auf Papier schildert er eine chaotische, bedrückende Welt. Er baut Skulpturen aus Altmetall, die oft von der menschlichen Figur ausgehen. Immer wieder versuchen Kinder, Menschen, Tiere und Engel, sich zu „erhöhen“: als Krieger, Feldherr oder Diktator, als Kind, Mädchen oder Frau, als Tier, Vogel oder Ikarus. Seine späteren Bilder weisen Ähnlichkeiten zum Absurdismus auf, in dem der Wahnsinn des Alltags ein wiederkehrendes Motiv ist.
Beflügelt durch seine Erfahrungen während des Zweiten Weltkriegs spricht Mooy in seiner Arbeit seine Stimme gegen die Mächtigen, gegen Systeme und Abhängigkeiten und setzt sich für die Opfer ein. Die Ausstellung zeigt, wie tief Mooy von den politischen und gesellschaftlichen Ereignissen der 1950er bis 1980er Jahre geprägt war. Mit seiner Kunst reagiert er direkt und heftig auf Situationen, in denen Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen werden, wie zum Beispiel während des Ungarnaufstands 1956. Er stellt politische Protagonisten, aber auch religiöse Führer als Täter dar.
Einen Gegenpol bilden die Arbeiten aus Mooys letzten Lebensjahren, in denen er sich wiederum von der Welt des Kindes inspirieren lässt. Er bezieht Kinderzeichnungen und Geschichten in seine Arbeit ein und zeichnet oft zusammen mit seiner Nachbarin Jessica. Es mündet in einer Reihe von Werken, in denen Mooy die Welt zeigt, nach der er sich sehnt: eine unberührte Welt, bevor uns seiner Meinung nach Erziehung, Bildung, Religion und Gesellschaft in eine Zwangsjacke zwängen.